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Dengue-Impfstoff TAK-003 induziert robuste Antikörper- und T-Zell-Reaktion

D’Abramo A et al., März 2026 - Bislang wurden zwei Impfstoffe gegen Dengue-Virus-Infektionen, CYD-TDV (derzeit nicht im Einsatz) und TAK-003, zugelassen. Die WHO rät zur Vorsicht bei der Erwägung einer Impfung mit TAK-003 für seronegative Reisende, da der beobachtete Nutzen im Vergleich zu dem bei seropositiven Personen geringer zu sein scheint. D’Abramo et al. bewerteten die Sicherheit und Immunogenität der ersten Dosis von TAK-003 bei geimpften Personen.
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Fazit

Die vorläufigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass TAK-003 gut vertragen wird und in der Lage ist, eine robuste neutralisierende Antikörperreaktion sowie eine Aktivierung sowohl der angeborenen als auch der adaptiven Immunität hervorzurufen, was sein Potenzial für die Dengue-Prävention unterstreicht. Weitere Studien zur langfristigen Sicherheit und Wirksamkeit sollen durchgeführt werden.

Vorläufige Daten der Studie zeigen, dass der Impfstoff TAK-003 sicher und immunogen ist. Die erste Impfdosis löst eine funktionelle Antikörper- und eine robuste T-Zell-Reaktion aus. Wissenschaftler aus Italien und den USA führten mit DENG-VAC eine prospektive Beobachtungsstudie durch. Die Forscher schlossen gesunde TAK-003-Impflinge mit einem Alter ab 18 Jahren in die Studie ein, die keine erheblichen Kontraindikationen für die Impfung aufwiesen. Die Wissenschaftler unterteilten die Impflinge in 3 Gruppen. In Gruppe 1 befanden sich Personen ohne vorangegangene Dengue-Infektion, bestätigt durch eine negative DENV-Serologie zu Studienbeginn; in Gruppe 2 teilten die Forscher Personen mit vorangegangener Dengue-Infektion ein, bestätigt durch eine positive DENV-Serologie zu Studienbeginn. Gruppe 3 war die Kontrollgruppe, bestehend aus Personen, die während der akuten Phase einer Dengue-Infektion in die Studie aufgenommen wurden und als Referenz für die Induktion einer spezifischen Immunantwort dienten. Jeweils zu Studienbeginn (T0), zu dem die Forscher auch die Impfung vornahmen, und 3 Monate später (T3) fanden Nachsorgeuntersuchungen statt. Weitere Untersuchungen setzten die Wissenschaftler bis zum 12. Monat (T12) fort. Die Forscher erfassten unerwünschte Ereignisse nach der Impfung (AEFIs) jeweils zu T0 und T3 nach Verabreichung der Impfdosis sowie zu T12. AEFIs stuften die Geimpften als nicht vorhanden (Grad 0), leicht (Grad 1), mittelschwer (Grad 2) oder schwer (Grad 3) ein. Außerdem führten die Forscher Immunogenitätstests jeweils zu T0 und zu T3 vor der Verabreichung der Impfdosis durch. Die Bewertungen der impfstoffinduzierten Immunogenität umfassten neutralisierende Antikörper gegen das Dengue-Virus Typ 2 (Anti-DENV-2-nAbs), die Phänotypisierung von Monozyten und dendritischen Zellen sowie die T-Zell-Reaktion zu T0 und T3 nach der Impfung bzw. nach der Infektion.

Die Forscher schlossen zwischen Februar 2024 und Juli 2025 150 Personen in die Studie ein. In vorliegende Zwischenauswertung zu T3 ließen die Forscher Daten zu 80 Personen einfließen. 32 Probanden waren in Gruppe 1, 30 Probanden in Gruppe 2 und 18 Probanden in Gruppe 3. Anti-DENV-2-nAbs fanden die Forscher bei 93,5 % der geimpften Probanden zum Zeitpunkt T3 bei allen Probanden der Gruppe 1 und bei 83,3 % der Gruppe 2. Zu Studienbeginn (T0) wies die Mehrheit (90,6 %) der Probanden der Gruppe 1 keine nAbs auf; die Antikörpertiter stiegen bis T3 auf einen geometrischen Mitteltiter (GMT) von 160,0 an, was einem 26,9-fachen Anstieg entspricht. In Gruppe 2 zeigten sich 76,7 % der Probanden bei T0 seroreaktiv mit einem GMT von 37,3, der bis T3 auf 343,0 anstieg, was einem 9,19-fachen Anstieg entspricht. In Gruppe 3 wiesen 50 % der Probanden zu Studienbeginn positive nAb-Titer mit einem GMT von 20,0 auf. Drei Monate später wiesen 88,9 % der Probanden Anti-DENV2-nAbs auf, mit einem GMT von 61,1, was einem 3,06-fachen Anstieg von T0 bis T3 entspricht. Probanden der Gruppe 1 wiesen erhöhte Monozytenzahlen auf, während Gruppe 3 eine verringerte Anzahl myeloider dendritischer Zellen und eine höhere Anzahl plasmazytoider dendritischer Zellen aufwies. Die Gruppen 1 und 2 zeigten DENV-CD4-MP-induzierte T-Zell-Reaktionen, die denen in Gruppe 3 ähnelten. Bemerkenswerterweise zeigte Gruppe 1 eine signifikant stärkere T-Zell-Reaktion auf das DENV-CD8-MP als Gruppe 3.